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Innenausschuss macht den Weg frei: 8. März wird neuer Feiertag in Berlin

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Arbeitnehmer in Berlin können sich freuen: Die Hauptstadt gönnt sich einen neuen Feiertag am 8. März.

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dpa

Berlin -

Berlin bekommt einen neuen gesetzlichen Feiertag, der künftig auf den 8. März fällt. Der zuständige Innenausschuss des Abgeordnetenhauses beschloss am Montag den entsprechenden Antrag zu der notwendigen Gesetzesänderung, die abschließend noch das Landesparlament passieren muss. Berlin wäre damit das erste Bundesland, das den 8. März zum arbeitsfreien Tag erklärt.

Schon 2019 soll der 8. März ein Feiertag sein

Die Koalitionsfraktionen von SPD, Linken und Grünen stimmten für den Feiertag am jährlichen Frauentag. CDU und AfD hätten entweder andere Tage bevorzugt oder gern mehr Volksbeteiligung bei der Suche gehabt. Die FDP stimmte ebenfalls nicht zu, weil sie Schaden für Wirtschaft und die Steuereinahmen befürchtet.
Schon in diesem Jahr soll der 8. März erstmals Feiertag sein. Im kommenden Jahr fällt er auf einen Sonntag, dann wird aber der 8. Mai einmalig zum Gedenken an das Kriegsende vor 75 Jahren zum Feiertag erklärt.

Nach längerem Hin und Her hatte sich die rot-rot-grüne Koalition auf den 8. März geeinigt, an dem der Internationale Frauentag begangen wird. Die CDU sprach bei einer Debatte im Dezember im Abgeordnetenhaus von einem „sozialistischen Feiertag“, für den die Mehrheit der Berliner Umfragen zufolge „null Verständnis“ habe. Es gebe bessere Termine, etwa den Reformationstag, hieß es. Die SPD hatte dagegen gehalten, die Hälfte der Berliner seien Frauen. (dpa)