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Polizeibericht: ICE-Reisende sitzen zwischen Hamburg und Berlin stundenlang fest

Ein ICE der Deutschen Bahn AG.

Es dauert mal wieder länger.

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Holger Hollemann/dpa

Karstädt

ICE-Reisende sitzen fest zwischen Hamburg und Berlin

Rund 370 Bahnreisende haben am Donnerstagnachmittag mehrere Stunden in einem ICE zwischen Hamburg und Berlin festgesessen. Wie der Lagedienst der Polizei und die Deutsche Bahn am frühen Abend berichteten, war es auf freier Strecke bei Karstädt in Brandenburg zu einem Personenunfall gekommen. Während der Ermittlungen wurde der Streckenabschnitt zwischen Stendal und Ludwigslust gesperrt und der Fernverkehr auf der vielbefahrenen Strecke umgeleitet. Die Züge verspäteten sich nach Angaben der bahn um etwa 30 bis 40 Minuten. Der Regionalverkehr wurde auf Busse verlagert.

Am Abend konnten die Fahrgäste in einen anderen ICE umsteigen und ihre Reise fortsetzen. Die Strecke wurde nach etwa vierstündiger Sperrung wieder freigegeben. (dpa) 

Spandau

Autofahrer rammt frontal BVG-Bus -schwer verletzt

Bei einem Unfall in Wilhelmstadt ist am Donnerstagvormittag ein Autofahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 76-Jährige nach ersten Erkenntnissen gegen 9.15 Uhr auf der Pichelsdorfer Straße die Kontrolle über seinen Skoda verloren, war in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem BVG-Bus der Linie 136 zusammengestoßen. Der 57-jährige Busfahrer versuchte noch, auszuweichen, konnte den Zusammenprall jedoch nicht mehr verhindern. Autofahrer wurde mit starken Schmerzen im Oberkörper zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Von den fünf Fahrgästen, die sich zum Unfallzeitpunkt im Bus befanden, wurde niemand verletzt.
Aufgrund des Einsatzes war die Pichelsdorfer Straße ca. eine Stunde lang in beide Richtungen vollgesperrt. (BLZ)

Kreuzberg

Autos brennen in Tiefgarage - starke Rauchentwicklung

Tiefgarage brennt

Kreuzberg, 10. Januar 2019: In einer Tiefgarage haben am Donnerstagvormittag mehrere Autos gebrannt. Ein Mensch erlitt eine Rauchgasvergiftung. Die Feuerwehr war mit mehr als 70 Kräften vor Ort.

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Morris Pudwell

Bei einem Feuer in einer Tiefgarage in Berlin-Kreuzberg sind zwei Menschen verletzt worden. Beide wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Donnerstag. Aus umliegenden Gebäuden brachten Einsatzkräfte zehn weitere Menschen in Sicherheit. Mehrere Fahrzeuge hätten in Flammen gestanden, hieß es.

Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung gab es laut Polizei nicht. Der Brand war am Morgen offenbar durch Schweißarbeiten in der Tiefgarage ausgelöst worden. Aus der Einfahrt an der Charlottenstraße drangen dicke Rauchwolken. Die Feuerwehr war bis zum frühen Nachmittag mit 50 Einsatzkräften im Einsatz.

Vor Ort regelte die Polizei den Verkehr. Laut Verkehrsinformationszentrale wurde die Rudi-Dutschke-Straße zwischen Friedrichstraße und Axel-Springer-Straße wegen des Einsatzes in beiden Richtungen gesperrt. Die BVG-Buslinie M29 wurde umgeleitet. (dpa)

Wittenberge

81 Jahre alter Fußgänger überfahren - tot

Ein 81 Jahre alter Fußgänger ist in Wittenberge (Landkreis Prignitz) bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Mann wurde von einer 23 Jahre alten Fahrerin eines Kleintransporters erfasst, als er die Kyritzer Straße überquerte, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach erlag der Mann bei dem Unfall am Mittwochabend noch vor Ort seinen Verletzungen. Ein unabhängiger Gutachter soll den Unfallhergang nun rekonstruieren.

Charlottenburg

Autofahrer wird während der Fahrt ohnmächtig - schwer verletzt

Ein Autofahrer ist in Berlin-Charlottenburg während der Fahrt bewusstlos geworden und gegen einen Grundstückszaun geprallt. Am Mittwoch hatte der 53-Jährige laut Polizei vermutlich einen epileptischen Anfall als er auf dem Tegeler Weg in Richtung Jakob-Kaiser-Platz fuhr. An der Ausfahrt Siemensdamm prallte er gegen den Grundstückszaun und wurde anschließend schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. (dpa)

Oberschöneweide

Weihnachtsbaum brennt - Zwei Verletzte

Beim Brand eines Weihnachtsbaums sind in Berlin zwei Menschen verletzt worden. Mehr als 30 Feuerwehrleute waren am Mittwochabend im Einsatz, um den Brand in einer Wohnung im Ortsteil Oberschöneweide zu löschen, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Ein Bewohner erlitt Brandverletzungen, eine Bewohnerin eine Rauchgasvergiftung, wie ein Mitarbeiter der Feuerwehrleitstelle auf Anfrage in der Nacht sagte. Beide kamen ins Krankenhaus. (dpa)

Lichtenberg

Mann von Nachbarn antisemitisch beleidigt

Bei einem Streit zwischen Nachbarn in Lichtenberg hat ein Mann einen 38-Jährigen mehrfach antisemitisch beleidigt. Laut Polizei hörte der Mann selbst dann nicht auf, als Beamte eintrafen. Gegen ihn ermittelt nun der polizeiliche Staatsschutz. (BLZ)

Tempelhof

Mann soll Frau in Bus getreten und beleidigt haben

Ein Mann soll eine Frau in einem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe getreten und beleidigt haben. Am Mittwoch hatten die 32-Jährige und der bislang unbekannte Mann in der Linie M46 im Stadtteil Tempelhof zunächst gestritten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. In der Folge habe der Unbekannte die Frau beleidigt, die Polizei sprach von fremdenfeindlichen Äußerungen. Zudem soll der Mann gegen das Knie der Frau getreten haben - sie wurde leicht verletzt. An der Haltestelle Alt-Tempelhof seien beide ausgestiegen und hätten weiter gestritten. Die Frau habe Anzeige erstattet. Der Staatsschutz ermittele, wie es weiter hieß. (dpa)