Der Tatort: die Auffahrt zum Acker am Rande des Waldstücks Uhlenbusch. 
Foto: Markus Wächter

Sehnde - In der Justizvollzugsanstalt Sehnde sitzt Christian Bogner beim ersten Treffen im Februar 2018 im Besucherraum im Hochsicherheitstrakt. Das Gespräch findet hinter Panzerglas statt. Er spricht mit norddeutschem Einschlag, wirkt freundlich und zuvorkommend. Sein Anwalt ist an diesem Tag dabei. Er versucht, gegen die rigiden Haftbedingungen vorzugehen. „Zentral ist die Isolationshaft, das ist Folter“, meint der Anwalt. Nie ein Kontakt zu einem anderen. „Die Tat als solche rechtfertigt ja nichts, außer der Dauer der Haft“, sagt der Anwalt. „Es geht um etwas Prinzipielles bei diesem Fall.“

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.