Sofia - "Zutritt nur für Spender" steht auf dem braunen Schild am Gitterzaun, der das Gelände des Sofioter Transfusionszentrums zur Miladinovi-Straße hin absperrt. Vor ein paar Jahren hat man diese Absperrung gebaut, um die Bluthändler - die "Bluthuren", wie man sie hier verächtlich nennt - vom Eingang fernzuhalten. Doch die Mafia ist einfach auf die andere Straßenseite weitergezogen. An warmen Sommertagen sitzen die Händler auf den Häusertreppen und unter den Bäumen und warten auf Kundschaft.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.