Nachdem dem brasilianischen Libero von Borussia Dortmund. Julia Cesar, der Einlaß in die Dortmunder Diskothek "Village" verwehrt wurde, weil er ein Ausländer sei, solidarisierten sich die Fans mit dem Dortmunder Neuzugang.Mehrere hundert Fans der Borussia hatten sich am Freitagabend bis nach Mitternacht vor der Diskothek .Village" in der Innenstadt versammelt, die dem Brasilianer Julio Cesar am vergangenen Dienstag den Zutritt verwehrt hatte. Mit Transparenten und lautstarken Protesten machten sie dem Unmut gegen die Ausländerfeindlichkeit der Betreiber Luft.Selbst die Nachricht des Geschäftsführers, er habe sich per Brief bei Juiio Cesar entschuldigt, konnte die Menge nicht zum Abzug bewegen. In Dortmund zieht der Fall immer größere Kreise. Mehrere Organisationen haben für die nächste Zeit erneut Aktionen gegen den Rassismus angekündigt.Laut Borussia-Manager Meier gibt es aber keine schriftliche Klausel im Cesar-Vertrag, der ihm ein Weggehen nach rassistischen Angriffen ermögliche. Es gebe nur ein Gentlemen-Agreement zwischen Spieler und Verein.In Dresden hat der 54jährige Bauunternehmer Rolf-Jürgen Otto angekündigt, daß er auch in Zukunft Dynamo-Präsident bleiben will. "Ich werde mich erneut zur Wahl stellen", erklärte Otto vor der am 27. Oktober einberufenen Jahreshauptversammlung. Die Wiederwahl von "Otto dem Starken" gilt in Dresden als sicher Der Hesse schaffte Inzwischen auch den Einzug in das Dresdner Stadtparlament -- für die FDP. Er will nun an der Vereinsspitze bleiben. "um endlich einmal eine Saison ohne Angst um die Lizenz oder Abstieg zu erleben."Beim FC Schalke 04 gibt es immer wieder etwas Neues. Vorstand und Verwaltungsrat haben in einer gemeinsamen Sitzung die finanzielle Lage beraten und sich mit den Vorwurten gegen den neuen Präsidenten Helmut Kremers beschäftigt. Verwaltungsrat-Chef Jürgen Möllemann bestätigte. daß der ursprünglich dem DFB dargestellte finanzielle handlungsrahmen derzeit nicht mehr besteht. Dies berühre. so Möllemann "auch die Interessen des Vereins hinsichtlich der Lizenz."Auch wegen des angeblich gefälschten Manager-Vertrages von Kremers aus dem zurückliegenden Jahr wollen sich alle um rasche Aufklärung bemühen.Und noch etwas Sportliches von Schalke: Die Schalker gehen wegen des nicht gegebenen Tores beim 0:1 gegen den HSV in die Berufung vor das DFB-Bundesgericht. Das Sportgericht hatte zuvor den Schalker Protest abgelehnt.Der kommende und damit sechste Spieltag der Bundesliga ist dreigeteilt. Schon am Mittwoch (20.15 Uhr Olympiastadion) steigt das Derby München 1860 gegen den FC Bayern. Am Freitag spielen Duisburg gegen Bremen (19.30 Uhr) und Frankfurt gegen Uerdingen (20 Uhr). Und am Sonnabend alle 15.30 Uhr> gibt es die Spiele: Kaiserslautern Schalke; Hamburger SV -- Dresden; Mönchengladbach -- Bochum; Freiburg -- Leverkusen; Dortmund Stuttgart und Köln kontra Karlsruhe.Julia Cesar