Das Kabinett hat am Mittwoch ohne längere Aussprache das voraussichtlich letzte Mandat für den regulären Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr beschlossen. Demnach soll der Einsatz der deutschen Soldaten im Rahmen der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (Isaf) nach ziemlich genau 13 Jahren am 31. Dezember 2014 enden. Allerdings soll sich an diesen Einsatz eine internationale Ausbildungsmission für mindestens zwei Jahre anschließen, für den Deutschland 600 bis 800 Bundeswehrsoldaten abstellen will.

Das aktuelle Bundestagsmandat sieht eine Obergrenze von 3300 deutschen Soldaten vor. Die Deutschen sind im Moment nur noch in der Hauptstadt Kabul sowie im nordafghanischen Masar-i-Scharif präsent. Alle anderen Feldlager und Beobachtungsposten im Land sind bereits an afghanische Sicherheitskräfte übergeben worden.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.