Erfurt - Ein paar Tage hat Angela Merkel Horst Seehofer poltern lassen. Hat die CSU neue Verhandlungen über die Energiewende fordern lassen und gar einen Stopp des dafür notwendigen Trassenausbaus. Zuletzt hat sich Seehofer via Bild-Zeitung dem EU-Energiekommissar Günther Oettinger „Geschwätz“ vorgeworfen. Seehofer inszenierte sich – einmal mehr – als Anwalt der Bürger, nicht zufällig kurz vor den bayerischen Kommunalwahlen im März. In vielen Kommunen, in deren Umkreis die Trasse mit riesigen Strommasten gebaut werden soll, gibt es heftige Proteste. Neben der Sorge um Grundstücksentwertung spielen auch gesundheitliche Bedenken eine Rolle. 

Nun hat Merkel den Bremser aus Bayern gebremst: „Ein einfaches Moratorium ist mit Sicherheit keine Antwort“, verkündete die Kanzlerin nach einer Klausurtagung des CDU-Vorstands in Erfurt. Es war eine klare Ansage, die Kanzlerin bemühte sich, es nicht als Kampfansage zu verkaufen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.