Elena Taraimovitch ist die Herrin der Ringe beim "Cirque de Barbarie". Fünf Hula-Hoop-Relfen wirbeln in rasendem Tempo um den Körper der Russin. Hüfte und Oberkörper, Anne und Beine sind ständig in Bewegung. Graziös tanzt sie zum orientalischen Gesang, Trommeln bestimmen den Rhythmus. Die Leute im Tempodrom lehnen sich entspannt zurück. Als aber Patricia Reynier aufs Trapez klettert, halten sie den Atem an. immer höher, fast bis unter das Dach des Kuppelzeltes schaukelt sie. Dann springt sie vom Trapez, hält sich mit beiden Händen fest, hängt erst mit beiden, dann mit einem Bein im wird schaukelnden Seil. Und wieder die Trommeln."Das hat mit normalem Zirkus nichts mehr zu tun", raunt ein Zuschauer seiner Nachbarn zu. Und er hat recht. Der einzige Frauenzirkus der Weit bietet mit "Peculiar Day" eine märchenhafte Vorstellung mit graziler Akrobatik und spannenden Luftnummern. Mit mitreißenden Tanznummern und zauberhafter selbstgemachter Musik. Und mit außergewöhnlichen Requisiten wie Strohbesen, Staubsauger und Bügeleisen. Nicole Vergin Tempodrom, Sonnabend und Sonntag, 20.30 Uhr.Elena Taraimovitch hat die Hula-Hoop-Reifen im Griff. Foto: Rehfeld