Schnelltest in einem spanischen Testzentrum nahe Madrid. Etwa 100.000 Lehrer und Schulangestellte werden vor dem Schulbeginn in der nächsten Woche getestet.
Foto: dpa/Ricardo Rubio/ Europa Press

Berlin - Das Virus „im Keim zu ersticken“, ist das angesagte Ziel der Politik für den bevorstehenden Herbst und Winter. Dafür wurden die Corona-Tests massiv ausgeweitet – zum Beispiel auf Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Doch die Labore klagten, dass sie überlastet seien und ihnen die Test-Chemikalien ausgingen. Nun gibt es weitere Argumente gegen ausgeweitete PCR-Tests: Diese seien zu sensitiv und ermöglichten keine Rückschlüsse darauf, wer besonders ansteckend sei, heißt es in einem Artikel der „New York Times“. Um Ausbrüche im Keim zu ersticken, gehe es jedoch darum, genau diese Infizierten herauszufinden. 

Mit den standardmäßig angewandten PCR-Tests lassen sich schon kleinste Virusmengen nachweisen. Sie beruhen auf der  sogenannten Polymerase-Kettenreaktion, bei der Erbmaterial (RNA) der Coronaviren isoliert und vermehrt wird. Schon eine minimale Viruslast (Menge an Viren) werde als positiv angezeigt, schreibt die „New York Times“. Die Tests zeigten viele positive Ergebnisse bei Menschen, die gar keine Symptome hätten und kaum oder nicht ansteckend seien.

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