Größter Einzel-Eigentümer in Spindlersfeld ist die Köwoge. Der Gesellschaft gehören 965 Wohnungen, die vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden. Überwiegend handelt es sich beim Köwoge-Bestand um kleinere Wohnungen. Die Mieten für sanierte Bauten liegen bei 10,50 Mark netto kalt pro Quadratmeter. Nennenswerte Mieterfluktuation gibt es in dem Kiez nicht. "Vor allem die kleineren Wohnungen sind sehr begehrt", sagt Jens Strauch, Sprecher der Köwoge. Gefragt sind auch die unter Denkmalschutz stehenden Häuser in der Mentzel- und Färberstraße, die Spindler 1873 als Werkssiedlung bauen ließ. Diese Gebäude sind sehr aufwändig saniert worden. Der Mietpreis liegt wegen der Nutzung von Fördermitteln bei 8,50 Mark netto kalt, für unsanierte Wohnungen in den Köwoge-Häusern an der Ernst-Grube-Straße sind sechs Mark zu zahlen. Voraussichtlich im nächsten Jahr beginnt die umfassende Sanierung der rund 210 Wohnungen im Komplex Geschkestraße/Ahornallee/Färberstraße. Dort liegt der Mietpreis im unsanierten Zustand bei derzeit 7,50 Mark. Teurer werden die Wohnungen mit Wasserblick auch nach der Sanierung nicht.