Mit dem flächendeckenden Ausbau der Kinderkrippen in Deutschland und der Einführung des Elterngeldes 2007 verband die Ex-Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor allem eine Hoffnung: die Steigerung der desaströs niedrigen Geburtenrate. Sechs Jahre später steht fest, dass zumindest das Elterngeld nicht zum Babyboom geführt hat. Die Geburtenrate liegt statistisch bei rund 1,4 Kindern pro Frau. Und unter Experten ist umstritten, ob die vielen neuen Krippenplätze daran etwas ändern werden.

Skeptiker weisen darauf hin, dass Ostdeutsche in den vergangenen Jahren ähnlich wenige Kinder wie Westdeutsche bekommen haben, obwohl es in den neuen Ländern fast eine Vollversorgung mit Betreuungsplätzen vom zweiten bis zum zehnten Lebensjahr der Kinder gibt.

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