Deutsche British Airways startet neue Runde im Preiskampf: Fliegen wird immer billiger

München. APDie flrltish-Alrways-Tochter Deutsche BA eröffnet mit dauerhaften Blillgangeboten einen neuen Preiskampf im Innerdeutschen Flugverkehr.Ab 1. September kostet das Ticket für die Economy-Klasse der Airline 180 Mark, für die Business-Klasse 260 Mark. Vom gleichen Zeitpunkt an gilt auf allen innerdeutschen BA-Flügen Rauchverbot.Wie der Geschäftsführer des Unternehmens, Richard Heideker, gestern weiter berichtete, sind diese Preise für jeweils einen Flug auf den Strecken von Berlin nach Düsseldorf, Köln, München und Stuttgart sowie von München nach Düsseldorf an keinerlei Buchungsfrlsten oder Mmdestaufenthalte mehr gekoppelt.Die neue Tarifstruktur gilt den Angaben zufolge tagsüber an allen Wochentagen. Nur zu den Stoßzeiten morgens und abends soll es Einschränkungen bei den billigen Sitzplätzen in der Economy-Klasse gegen. Heideker betonte, die auf Dauer günstigen Angebote seien einmalig auf dem deutschen Markt. Das Preiskonzept sei nicht auf ausgewählte Strecken beschränkt, sondern gelte ausnahmslos auf allen mit Düsenflugzeugen bedienten innerdeutschen Strecken.Die Deutsche BA, die erst 1992 gegnindet wurde, will in ihrem dritten Geschäftsjahr zudem mit einem Rauchverbot auf allen Flügen Innerhalb der Bundesrepubilk verstärkt Fluggäste anlocken. Darüber hinaus setzt die Fluglinle mit Hauptsitz in München weiter auf Ihre bisherigen Sondertarife. Zu auslastungsschwachen Zeiten sind Hin- und Rückflug schon für 280 Mark zu haben, ebenfalls ohne Vorausbuchungsfristen. Einzige Bedingung ist ein Mindestaufenthalt von zwei Tagen. Während der Ferienzeit oder an Feiertagen soll außerdem das "Super-Bär-Ticket" ab 180 Mark gelten, das allerdings nur in begrenzter Zahl angeboten wird. Die BA peilt in Deutschland einen Marktanteil von 20 Prozent an.Die deutsche BA ist ein Joint-venture von Brltish Airways, die einen Anteil von 49 Prozent hält, sowie der Commerzbank (19 Prozent), der Bayerischen Vereinsbank und der Berliner Bank (jeweils 16 Prozent). Die Gesellschaft rechnet für das Geschäftsjahr 1994/95 mit mindestens 1,6 Millionen Fluggästen und einem Umsatz von 460 Millionen Mark (Vorjahreszeltraum 1,1 Millionen Passagiere, 300 Millionen Mark). Auch dann würden aber noch rote Zahlen geschrieben, räumte Heideker ein.