Die City West hat jetzt ein Regionalmanagement: Die Kümmerer vom Kudamm

Zuerst sollen sich die Mitarbeiter des Regionalmanagements mit dem Eingangsbereich der City West beschäftigen: Das Areal mit der über die Hardenbergstraße führenden Eisenbahnbrücke soll schmucker werden, zum Beispiel durch neue Beleuchtung und durch Kunst an Brandwänden des Viaduktes. Dann sollen sich die Regionalmanager darum kümmern, dass seit Jahren leerstehende Läden in der zur Kantstraße führenden Passage vermietet werden und mithelfen ein Programm zum 125. Jubiläum des Kurfürstendamms im kommenden Jahr zu erarbeiten. Sie sollen Veranstaltungen im Amerika-Haus organisieren und Investoren, Institutionen und Behörden zum gemeinsamen Handeln bringen: Die Erwartungen an das vierköpfige Regionalmanagement für die westliche Innenstadt sind groß.Seit Februar sind die vier Regionalmanager, Mitarbeiter der Stadtplanungsbüros Dubach/Kohlbrenner und Pro Stadt, im Dienst. Für beide Büros hatte sich eine Jury nach einer Ausschreibung entschieden. Chef des Teams, das ab 1. April im Amerika-Haus an der Hardenbergstraße 22 sitzen wird, ist der 46-jährige Joachim Wolf. Der Regional- und Stadtplaner, der an der Technischen Universität studiert hat, arbeitet seit Jahren in der City West. "Ich kenne das Gebiet ganz gut", sagt Wolf. In den nächsten drei Jahren wird er es noch besser kennenlernen. Denn das Regionalmanagement, für das eine Million Euro aus Fördermitteln, aber auch vom Senat, Bezirk und der AG City kommt, soll Programme und Initiativen für die City West koordinieren. Als "Kümmerer" verstehe er sich und seine Mitarbeiter, so Wolf.Charlottenburg-Wilmersdorfs Wirtschaftsstadtrat Marc Schulte (SPD) spricht von aktivem Standort-Marketing: "Einkaufen, Wissenschaft und Kultur - das ist das, was die City West ausmacht." Das solle durch die Tätigkeit der Regionalmanager noch stärker ins Bewusstsein gerückt werden, unter anderem durch eine Imagekampagne. (el.)