Berlin - Da drüben war neulich Roland Kaiser zu sehen. Auf diesem schwarzgelben Ding, das mitten in der Lagerhalle thront wie ein Fels. Links und rechts reichen Regalreihen meterhoch bis unter die Decke. Sie sind mit schwarzen Kisten angefüllt. „Cases“ nennt Marcel Fery die metallbeschlagenen Quader auf Rollen. Seine Cases sind das, es ist auch seine Lagerhalle, seine Firma: die TSE AG, Technik und Service für Events. Fery schaut die Reihen entlang. Gut verpackt schlummern dort nun schon seit Monaten Lampen, Lautsprecher, Mischpulte. 

Wie das schwarzgelbe Gebilde, das vor Kurzem noch zusammenmontiert eine Videowand war. In der Waldbühne hat sie Anfang September gestanden und den Schlagersänger Roland Kaiser groß gemacht für 5000 Menschen auf den Rängen. Das Konzert war ein Anfang in der Corona-Krise, ein Hauch von Hoffnung auf Normalität inmitten der Pandemie. So dachten Fery und sein Team. Sie haben sich getäuscht.

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