AT teilweise nicht OCR-lesbarVor dem Berliner Landgericht wird morgen der Prozeß gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der Triaden fortgesetzt. Experten der Polizei schließen nicht aus, daß die chinesische Mafiaorganisation in Berlin bereits Fuß gefaßt hat.ii Fu (Name von der Redaktion geändert) lebt seit mehr als zwei Jahren in Berlin. Er verließ sein Dorf unweit der Hauptstadt Peking, um in Deutschland das große Glück zu finden. Chinesische Schlepper brachten Ihn in die deutsche Hauptstadt. Jetzt arbeitet er in einem China-Restaurant in Friedrichshain seine Schulden ab. Wie hoch seine Außenstände sind und an wen er sie bezahlen muß, sagt er nicht. Er hat Angst vor Schikanen der Triaden.Polizeiexperten gehen davon aus, daß chinesische Geheimbünde seit Anfang der 90er Jahre in Deutschland Fuß gefaß: haben. Sie sollen vor allem in Nordbayern und Hessen sehr aktiv sein. Wie viele Mitglieder der Triaden sich In Berlin etabliert haben, Ist bislang unklar. Das Problem für die Kripo: Die Ermittler ste- -- hen vor einer Mauer des Schwelgens. So gibt es nur Vermutungen über die chinesischen Untergrundorganisationen. Nach Aussagen von Mitarbeitern des Bundeskriminalamtes (BKA) sollen sie sich vor allem mit Menschenhandel und -schmuggel, Schutzgeiderpressungen sowie dem Drogen- und Waffenhandel befassen. Detaillierte Erkenntnisse gibt es Jedoch nicht.Berliner Kripobeamte des Bereiches organisierte Kriminalität sind sich sicher, daß seit 1993 organislerte chinesische Kriminelle in der Hauptstadt agieren.,, Wir haben deshalb eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet. Wir dachten, daß diese Aktivitäten stark zunehmen werden", sagt ein Fahnder. Dazu sei es bislang Jedoch nicht gekommen. Bisher ermlttelt die Berliner Polizei in insgesamt 3S Fällen gegen Chinesen. 12 Täter seien schon ermittelt worden. Sechs davon sit.~en gegenwärtl" in .Un~ersuchungshaft. Die Dunketzlifer sei jedoch höher. Die Straftaten werden ausschließlich in den eigenen chinesischen Reihen, vor allem im Bereich der Gastronomie, begangen. Deshalb gibt es so gut wie keine Anzeigen, und die Polizei kann nicht tätig werden. In der Branche gibt es zwar Hinweise darauf, daß chinesische Restaurant-Besitzer In Sachen Schutzgeiderpressungkräftig zur Kasse gebeten werden, aber beweisen will es keiner. Die Restaurant-Chefs am wenigsten.Das wird sich auch In Zukunft nicht ändern, sagen Spezialisten. Es gäbe keinerlei Hoffnungen, verdecke te Ermittler In die Triaden einzuschleusen, um Informationen über deren Treiben zu erhalten.Die Mafla-Bosse In Hongkong, so behaupten Insider, haben Angst, daß Ihre Märkte In drei Jahren wegbrechen werden, wenn die Kronkolonie an China zurückfällt. Gerüchte, nach denen die Triaden gegenwärtig vietiehcZ±g~rettenhändl~r In 4er »~p~Js",~tzen, um ab 1997 " Misgebaute Händiernetz Dr rteilen, wurden bislang qt.