Sara A. macht gern Urlaub im Ferienhaus ihres Vaters. Es liegt ruhig und vorteilhaft direkt am Ufer der Ägäis etwas außerhalb der kleinen Stadt Assos an der Westküste der Türkei. Mindestens ein Mal im Jahr fährt die 29-jährige Lehrerin aus Berlin in das Strandhaus. Wenn sie vor die Tür tritt, und auf den Strand schaut, beobachtet sie seit knapp vier Wochen dramatische Szenen. „Es ist Wahnsinn“, sagt A. „Jeden Tag kommen mindestens 300 Flüchtlinge an unserem Strand an, die weiter nach Griechenland in die EU wollen. Hier spielen sich Tragödien ab.“

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