Berlin. Das Netzwerk «Dritte Generation Ost» erhält den mit 10 000 Euro dotierten Gustav-Heinemann-Preis. Die Preisträger wurden in einer Abstimmung im Internet ermittelt, teilte die SPD am Freitag mit. Bei der «Dritten Generation Ost» handele es sich um einen Zusammenschluss von 25- bis 35-jährigen Bürgern, die noch in der DDR geboren wurden. Die Organisation arbeite ihre persönlichen Geschichten über die Wendezeit in Biografieworkshops auf und übernehme eine wichtige Mittlerrolle zwischen Ost und West, hieß es. Der Preis, der nach dem ersten sozialdemokratischen Bundespräsidenten Gustav Heinemann benannt ist, wird am 28. Mai verliehen. (dpa)