Miguel Ángel Treviño war einer der gefürchtetsten Drogenbosse Mexikos, bis Elitesoldaten ihn am Montag festnahmen. Diese Verhaftung gilt als großer Erfolg im Kampf gegen die Drogenkriminalität, wenngleich er nicht wirklich nachhaltig ist. Zum einen wird nun Treviños geschwächtes Zeta-Kartell zumindest teilweise von anderen kriminellen Organisationen verdrängt. Zum anderen dürfte Treviño alias Z-40 als Chef des Zeta-Kartells von seinem jüngeren Bruder Omar alias Z-42 ersetzt werden – ganz so wie in einem Familienunternehmen. Das ist nur konsequent, schreibt der italienische Autor und Mafia-Experte Roberto Saviano in La Repubblica, denn das Zeta-Kartell gehöre zu den „einflussreichsten modernen Unternehmen“ Mexikos, effektiv organisiert und eben gewalttätig.

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