RIO DE JANEIRO - „Gute Fahrt!“ wünscht das Personal am Einstieg. Die Tür schließt sich, schnell schwebt die Kabine steil in die Höhe, und der Ausblick wird von Sekunde zu Sekunde spektakulärer. Die Seilbahn verbindet die Kuppen von mehreren Hügeln, die mit einem schier endlosen Siedlungsteppich bedeckt sind. Ein verschachteltes Gewirr unverputzter Ziegelhäuschen mit blauen Wassertanks und grauen Satellitenschüsseln auf den Dächern – das ist der Morro do Alemão, ein Komplex von insgesamt 13 Favelas, die ineinander übergehen.

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