Frankfurt/Morbach. Das Kino hat für Regisseur Edgar Reitz (80) noch nicht sein modernes Format gefunden.

«Die neue Form beinhaltet vor allem eines: dass die Ausgänge des Kinos nicht auf die Straße führen, sondern in neue Räume, die kommunikativ sind», sagte der Filmemacher der «Frankfurter Rundschau». Dort müsse sich Kino mit anderen Angeboten des öffentlichen Lebens mischen.

«Angefangen von der Gastronomie bis zum Einkauf bis zur geplanten Gesprächsrunde. Gerade deswegen funktionieren ja die Festivals so gut», sagte Reitz, der aus dem Hunsrückort Morbach stammt und unter anderem durch seine «Heimat»-Trilogie bekanntwurde. Sein neuer Film «Die andere Heimat» kommt im Herbst heraus. (dpa)