Im Berliner Abgeordnetenhaus hat im September 2013 auf Initiative der CDU-Fraktion in der Großen Koalition ein Ausschuss für bürgerschaftliches Engagement seine Arbeit aufgenommen. Die Abgeordneten diskutieren, wie ehrenamtliches Engagement gefördert werden kann. Denn laut aktuellen Umfragen engagiert sich fast jeder dritte Berliner ab 14 Jahren ehrenamtlich. Zehn Prozent der Ehrenamtlichen können sich demnach sogar vorstellen, das aktuelle Engagement noch auszuweiten. „Das ist eine sehr gute Entwicklung. Uns geht es aber auch darum, das schon vorhandene Ehrenamt angemessen zu würdigen“, sagt Joachim Krüger, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für bürgerschaftliches Engagement.

Ehrenamtskarte weiterentwickelt

Einer der ersten Schritte zu einer besseren Würdigung war die Weiterentwicklung der Berliner Ehrenamtskarte. Zu unbekannt, zu wenig attraktiv, lautete das Urteil bei einer Bestandsaufnahme. Nur die Hälfte der 4.500 Karten, die 2014 zur Verfügung standen, wurden auch tatsächlich abgerufen. Wahrnehmen und wertschätzen des Ehrenamtes sei nicht damit getan, dass man verdienten Bürgern eine vorgedruckte Urkunde mit einer vorgedruckten Unterschrift des Regierenden Bürgermeisters per Post zuschicke, urteilte die CDU-Fraktion Berlin seinerzeit. Im Mai 2015 machten die Christdemokraten daher diese Wertschätzung des Ehrenamtes zur Priorität der Plenarsitzung.

Die Ehrenamtskarte des Landes Berlin soll daher künftig junge und ältere Ehrenamtstätige gleichermaßen berücksichtigen. Dies gilt für die Zahl der Kartenvergaben ebenso wie für die Vielfalt und den unterschiedlichen Altersbezug der dadurch vergünstigten Angebote. Viele ehrenamtlich Tätige verbringen erhebliche Teile ihrer freien Zeit in „ihrem“ Ehrenamt. Deswegen plädiert die CDU-Fraktion Berlin dafür, dass die zukünftige Ehrenamtskarte eine große Vielfalt an wertvollen Angeboten aufweist und damit verschiedenste Tätigkeitsfelder anbietet, die natürlich ihre Grenzen nicht an der Stadtgrenze Berlins finden sollten!

Ehrenamt fördern

Das Ehrenamt ist aus den meisten Bereichen des öffentlichen, kulturellen und sportlichen Lebens unserer Gesellschaft nicht wegzudenken. Es bietet vielfältige Möglichkeiten, das gesellschaftliche Leben aktiv mitzugestalten und eigene Fähigkeiten und Kompetenzen einzusetzen. Ehrenamtliches Engagement fördert zudem das zwischenmenschliche Zusammenleben und gewährleistet eine gesellschaftliche Entwicklung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. Auf das in Berlin geleistete Ehrenamt kann man stolz sein. Über 30 Prozent derjenigen, die sich aktuell nicht freiwillig engagieren, können sich vorstellen, eine ehrenamtliche Aufgabe zu übernehmen. Dieses Potential möchte die CDU-Fraktion Berlin fördern. Dazu gelte es, die notwendigen Voraussetzungen zu entwickeln, um Interessierten den Weg in das Ehrenamt zu erleichtern.
Beim ersten „Berliner Ehrenamtsempfang“ im Festsaal des Abgeordnetenhauses Anfang September kam die CDU-Fraktion daher mit Vertretern von Hilfsorganisationen und Bürgervereinen ins Gespräch, um über eben jene Voraussetzungen zu diskutieren.

Die Christdemokraten wollen transparente Informations- und Weiterbildungsangebote schaffen, die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Vereinen und Verbänden vor Ort verstärken und in das wichtige Engagement für die öffentliche Sicherheit investieren. Dazu wurde beispielsweise bereits das Sondersanierungsprogramm für die Freiwillige Feuerwehr eingerichtet.

Freiwilliges Engagement aus Überzeugung kann Berge versetzen. Aus diesem Grund ist bürgerschaftliches Engagement für die CDU-Fraktion Berlin unverzichtbar.

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