Was für eine Bedeutung hat der Eichstrich, will Reinhard Manske aus Köpenick wissen.Wie Dieter Baumgarten vom Landesamt für Meß-und Eichwesen mitteilt, gibt es den Eichstrich an Gläsern heutzutage nicht mehr. Diese Linie werde fälschlicherweise als Eichstrich bezeichnet. "Richtig muß es aber Füllstrich heißen, da die Markierung an Gläsern lediglich die entsprechende Füllmenge kennzeichnet", erklärt Baumgarten. "Wäre die Linie tatsächlich ein Eichstrich, so wie er vor mehreren hundert Jahren eingeführt wurde, müßte die sogenannte Eichstrichbehörde des Landes jedes einzelne Glas prüfen und einen Stempel dahinter setzen."Die Richtigkeit der Füllstriche wird heutzutage bereits dort kontrolliert, wo die Gläser produziert werden. Stimmt die Einteilung und ist die Füllmenge zudem auf dem Glas vermerkt, gibt die Behörde ihr okay.Es gibt aber auch sogenannte Beistellgläser, ohne Füllstrich. Diese Gefäße dürfen nach Auskunft von Baumgarten in Gaststätten verteilt werden, wenn dem Gast sein Getränk mit Flasche an den Tisch gebracht wird. Rufen Sie uns an. Wir werden Ihren Hinweisen bei den Behörden nachgehen. +++