Zwei junge Künstler aus verschiedenen Kulturen treffen zusammen: Feng Lu aus dem chinesischen Heilongjing - er studierte in Mainz bei der figürlichen Bildhauerin Christa Biederbick. Und Umberto Chiodi, Maler und Collagist aus dem italienischen Bentivoglio, der an der Akademie von Bologna ausgebildet wurde. Beide indes lassen in ihrer Kunst das Monströse im Menschlichen deutlich werden. Der Mann aus dem Fernen Osten zitiert das Heilige Abendmahl als befremdliche, böse (Kultur-)Posse. Der Südeuropäer thematisiert in seinen "Doppelgeburten" die Lügen und Heucheleien der dekadenten christlichen westlichen Kultur. Beide indes nerven nicht mit moralinsaurer Zeitkritik, sie unterhalten und reizen das Nachdenken auf hohem Niveau (ir.)Galerie Schultz Contemporary, Mommsenstraße 34 (Charlottenburg). Bis 9. Januar, Di-Fr 10-19/Sa bis 14 Uhr, Tel.: 3 19 91 30.------------------------------Foto: "Kommunikation" nennt Umberto Chiodi seine Assemblage.Foto: Bizarre Abendmahlsszene von Feng Lu