LONDON - Seit seiner Gründung anno 1821 beruft sich die englische Tageszeitung "Guardian" auf ihre liberale Tradition. Jetzt, vor wenigen Wochen, hat das Blatt einen der bizarrsten Momente in seiner langen Geschichte erlebt. Im Keller des Verlags musste die Zeitung Daten des US-Geheimdienstenthüllers Edward Snowden vernichten; zwei Mitarbeiter des Abhördienstes GCHQ wachten darüber, dass Computer-Festplatten zerschmettert wurden. Der Chefredakteur des Guardian, Alan Rusbridger, hat den Vorfall Montagnacht publik gemacht.

Rusbridger äußerte sich im Zuge der Kontroverse um die Festsetzung von David Miranda. Der Brasilianer ist der Lebensgefährte des Investigativjournalisten Glenn Greenwald der mit dem früheren US-Geheimdienstmann Edward Snowden zusammenarbeitet.

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