Sport-Szene, Sa., 15.20 Uhr, ZDF. Antje Pieper wird gerade zum neuen Gesicht des Kinderprogramms im ZDF aufgebaut, mit gleich drei eigenen Sendungen. Seit Dezember ist sie eine von vier Moderatoren der Kindernachrichten "logo" (werktags, 15.20 Uhr), seit dem 28. April präsentiert sie die Jugendreihe "Smello" (freitags, 13.45 Uhr) und ab diesem Wochenende das 14tägige Magazin "Sport-Szene".Damit bietet sich Antje Pieper ein breites Feld, auf dem sie sich tummeln kann. In "logo" erklärt sie den Kindern live das politische und kulturelle Tagesgeschehen, "Sport-Szene" ist eine neue Sportschau für Kinder und "Smello" ein reines Unterhaltungsmagazin, das auch ältere ansprechen soll.Und die 26jährige Antje Pieper bringt alle Voraussetzungen mit, diese sehr verschiedenen Aufgaben zu bewältigen. Für Politik interessiert sie sich schon immer, wie auch ihre Studienwahl Politik, Geschichte und Literatur dokumentiert. Die Unterhaltung schließlich liegt ihr inzwischen im Blut, denn vier Jahre lang hat Antje Pieper für die ARD den "Disney Club" moderiert, außerdem das "Sommerferienprogramm" und gerade fürs ZDF das "Osterferien-Fieber".Über das "Sommerferienprogramm", eine Gemeinschaftsproduktion von ARD und ZDF, kam Antje Pieper überhaupt erst zu den Mainzern. Denen hatte ihre frische Präsentation so gut gefallen, daß sie sie für ihr eigenes Programm einkauften, schon damals mit dem Plan, sie nicht nur eine Sendung moderieren zu lassen, sondern als Aushängeschild des ZDF zu etablieren.Für Antje Pieper bedeutet das nun ZDF nonstop. Eine Woche im Monat verbringt sie in Mainz für "logo", eine Woche reist sie quer durch die Republik für die "Sport-Szene" (in der ersten Sendung geht's um die "Frankfurt Galaxy", ein American Football-Team), und eine weitere Woche zeichnet sie in München drei bis vier Folgen von "Smello" auf.Zum Fernsehen gekommen ist Antje Pieper im Alter von 15 Jahren. Mit der Theatergruppe am Gymnasium machte sie für den Bayerischen Rundfunk einen Dokumentarfilm über Jugendreisen nach Marokko. Nach dem Abitur vermittelten ihr Freunde einen Job bei "Superchannel", wo sie die Musiksendung "Hotline" in deutsch und englisch moderierte. Ein Jahr später setzte sie sich unter 2 000 Bewerbern für den "Disney Club" durch. +++