Berlin - Anfang Januar sagte Frankreichs Minister für EU-Angelegenheiten, Clément Beaune, dass die Europäer nach dem Ende der Brexit-Verhandlungen aufhören sollten, „gebrochenes Englisch“ zu verwenden, wenn sie miteinander kommunizieren. In einem Gespräch mit Journalisten sagte er (auf Französisch): „Gewöhnen wir uns wieder daran, unsere Sprachen zu sprechen!“ Doch Englisch ist seit langem die Hauptarbeitssprache der EU – und das wird sich auch nicht so schnell ändern. Der Sprachwissenschaftler Marko Modiano glaubt, dass Englisch – genauer gesagt eine neue Art von europäischem Englisch – in der Post-Brexit-Ära sogar stärker werden wird, wie er in seinem 2017 erschienenen Artikel „English in a post-Brexit European Union“ darlegt. Wir haben mit Modiano, der in Stockholm lebt, telefoniert.

Sie glauben, dass der Brexit die Rolle des Englischen innerhalb der EU tatsächlich stärken wird? Das klingt paradox.

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