Eigentlich dachte Angela Merkel wohl, dass sie sich nicht länger mit dem Thema Atomkraft herumärgern müsse. Drei Jahre ist es her, dass sie unter dem Eindruck der Nuklear-Katastrophe von Fukushima eine spektakulären Rolle rückwärts vollzog: Aus der Schutzpatronin der deutschen Atom-Industrie wurde von heute auf morgen eine Atom-Skeptikerin. Binnen weniger Monate organisierte sie den endgültigen Ausstieg aus dieser Technologie. Spätestens 2022 soll hierzulande der letzte Meiler vom Netz gehen, so beschloss es 2011 der Bundestag. Und Merkel hoffte, dass an dieser Front nach Jahrzehnten des Streits endlich Ruhe einkehrt.

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