„Ein einfaches Moratorium ist mit Sicherheit keine Antwort“, verkündete die Kanzlerin nach einer Klausurtagung des CDU-Vorstands in Erfurt. In den Tagen zuvor hatte die CSU gegen den Bau von Stromtrassen Stimmung gemacht, der als Voraussetzung für die Energiewende gilt. Neue Verhandlungen seien nötig, zwischenzeitlich müssten die Vorbereitungen für den Trassenausbau gestoppt werden, hieß es von der CSU. Als sich EU-Energiekommissar Günther Oettinger dagegen verwahrte, warf ihm Ministerpräsident Horst Seehofer via Bild-Zeitung „Geschwätz“ vor. Einmal mehr inszenierte sich Seehofer als Anwalt der Bürger, nicht zufällig kurz vor den bayerischen Kommunalwahlen im März. In vielen Kommunen, in deren Umkreis die Trasse mit riesigen Strommasten gebaut werden soll, gibt es heftige Proteste. Neben der Sorge um Grundstücksentwertung spielen auch gesundheitliche Bedenken eine Rolle.

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