Gerd Müller lässt nicht los. Gerade hat ihm eine Narkoseärztin vom Roten Kreuz berichtet, wie sie von Macheten übel zugerichtete Menschen versorgt hatte. Der Entwicklungsminister nimmt ihre Hand, hält sie fest. Ein Minute, zwei Minuten – die Ärztin schaut leicht irritiert, doch Müller verharrt in dieser Haltung. Er fragt immer wieder nach, dankt schließlich der deutschen Medizinerin überschwänglich: „Es ist toll, was Sie hier leisten.“ Später streicht er in einem Flüchtlingslager in der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik vielen Kindern über den Kopf, schüttelt unzählige Hände. Er hat das Programm umwerfen lassen, um das Lager besichtigen zu können. Nun stapft er durch Staub und Gestank, spricht mehrere Flüchtlinge an, hört aufmerksam zu.

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