KATHMANDU - Nepals Mountainbike-Team trainierte gerade in Chobar, einem kleinen Dorf, das 15 Minuten entfernt von der Hauptstadt ist, als die Erde zu beben begann. „Menschen schrien laut um Hilfe, während ihre Häuser in dunklem Staub, der das Atmen erschwerte, in sich zusammenfielen“, erzählt Aayman Tamang, ein Sportler der Nationalmannschaft. „Wir hatten Angst, aber wir begannen sofort mit Rettungsarbeiten.“

Schon einige Stunden später, nachdem die Erde weiterhin mit Nachbeben erschüttert wurde und sich die jungen Biker zwischen den Bruchstücken selbst in große Gefahr begaben, zogen sie eine Frau und ihren Sohn lebend aus den Trümmern. Dabei war den Männern sofort eins klar: Das Land muss unterstützt werden – und zwar auf eigene Faust, mit dem Fahrrad. Viele Gebiete waren schon vor der Katastrophe nahezu unerreichbar mit dem Auto, viele Rettungsgüter warten auch zwei Wochen nach dem Beben noch am Flughafen von Kathmandu auf Verzollung.

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