Brüssel - Den Anfang machen die südlichen Mitgliedstaaten. Seit diesem Montag riegelt sich die EU mit Eurosur ab, dem European Surveillance Boarder System. Das neue Grenzregime soll die EU zunächst am Mittelmeer vor unerwünschter Zuwanderung schützen, bis zum Dezember kommenden Jahres sollen dann die anderen Mitgliedstaaten folgen. Die EU-Kommission beharrt darauf, dass die Daten über Zuwanderer zwischen den betreffenden nationalen Behörden und der EU-Grenzschutzagentur Frontex besser ausgetauscht werden.

Die Grünen-Abgeordnete Ska Keller aus Brandenburg formuliert es kritischer: „Bei Eurosur geht es nicht in erster Linie und Rettung von Flüchtlingen, sondern um deren Abwehr.“ Die Linkspartei im EU-Parlament geißelt Eurosur gar als „Investitionsprogramm für die Rüstungsindustrie“.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.