Der Untersuchungsausschuss zum gescheiterten Rüstungsprojekt Euro Hawk kommt vier Wochen vor der Bundestagswahl erwartungsgemäß zu sehr unterschiedlichen Bewertungen, wen die Schuld bei diesem teuren Debakel trifft.

Die schwarz-gelbe Regierungsmehrheit in dem Gremium sprach Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) von jeder Schuld frei. Nach ihrer Lesart war das Projekt Aufklärungsdrohne von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil zu Beginn (unter SPD-Führung) erhebliche Probleme nicht geklärt worden seien. So hätten das Ministerium und das zuständige Beschaffungsamt sträflich unterschätzt, ob und wie ein solch unbemanntes Fluggerät eine Betriebszulassung für den normalen zivilen Flugbetrieb in Europa überhaupt erhalten kann.

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