Magdeburg. Kinder suchtkranker Eltern brauchen nach Ansicht von Experten noch mehr gezielte Hilfe aus der gesamten Gesellschaft. «Für eine effektivere und vor allem frühzeitige Hilfe müssen Kindergärten, Schulen, Verbände und gesundheitliche Einrichtungen noch gezielter vernetzt werden», sagte die Chefin der Landesstelle für Suchtfragen Sachsen-Anhalt, Helga Meeßen-Hühne, der Nachrichtenagentur dpa. Den Kindern müsse auch vermittelt werden, dass sie keine Schuld am Konsumverhalten ihrer Eltern haben. Am Donnerstag wollen etwa 60 Experten auf einer Tagung in Magdeburg über dieses Problem diskutieren. Weiteres Thema ist die Krankheit FASD, die durch den Alkoholkonsum in der Schwangerschaft bei Neugeborenen hervorgerufen wird. (dpa/sa)