London - Bisher musste sich der britische Premierminister David Cameron keine großen Sorgen machen, dass ihm die Enthüllungen des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden schaden würden. Die Briten, im Nachgang zu den Anschlägen vom 11. September 2001 und später im eigenen Land längst daran gewöhnt, dass sie im öffentlichen Raum von Millionen von Kameras gefilmt und überwacht werden, blieben eher unbewegt ob der umfassenden Ausspäh-aktivitäten des Geheimdienstes GCHQ und ihrer US-Kollegen von der NSA. Und auch die politische Opposition zeigte sich eher zahm, eine öffentliche Debatte fand bisher allenfalls in Ansätzen statt.

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