Auf den ersten Blick sehen die Zäune unüberwindbar aus. Zwölf Kilometer lang ziehen sie sich in Dreierreihe rund um Melilla. Sie sind bis zu sieben Meter hoch, bestückt mit Wachtürmen, Sensoren und Kameras, davor patrouilliert die Guardia Civil.

Doch so sehr sich die spanische Nordafrikaexklave auch einigelt: Immer wieder gelingt es Gruppen junger Männer, von der marokkanischen auf die spanische Seite hinüberzuklettern. Zuletzt am frühen Dienstagmorgen. Da stürmten rund 200 Schwarzafrikaner gemeinsam auf einen Abschnitt der Grenzanlagen im Nordwesten der Stadt zu. Etwa 50 von ihnen schafften es, sie zu überwinden.

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