Budapest/Bicske - Sechs Jahre hat Azatullah Sidiqi in Afghanistan für die US-Streitkräfte als Dolmetscher gearbeitet, jetzt steht der 26-Jährige am Budapester Ostbahnhof – ohne Papiere, ohne Gepäck und mit nur noch 25 Euro in der Tasche. „Wenn ich gewusst hätte, dass es so weit kommt, wäre ich gar nicht erst aufgebrochen“, sagt er, entnervt, nach vier Tagen und Nächten am Bahnhof der ungarischen Hauptstadt. Alle seine Habseligkeiten, auch der nagelneue Schlafsack, seien gestohlen worden.

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