Auf dem Grundstück an der Földerichstraße 24-30 sollen 62 neue Wohnungen für Bundesbedienstete entstehen. Das teilte Baustadtrat Thomas Scheunemann (SPD) am Dienstag im Stadtentwicklungs-Ausschuß mit.Der Kommunalpolitiker rechnet damit, daß bereits im kommenden Jahr mit den Arbeiten an dem rund 33 Millionen Mark teuren Projekt begonnen werden kann. 5 500 Quadratmeter Wohnfläche sollen entstehen. Geplant sei der Bau eines vierstöckigen Gebäudes mit 14 Zwei-, jeweils 20 Drei- und Vier- sowie acht Fünfzimmer-Wohnungen. Vorgesehen ist ferner eine Tiefgarage mit 55 Parkplätzen sowie kleinere Läden im Erdgeschoß zur Wever- und zur Beyerstraße. Eine Jury entschied sich für einen Entwurf des Berliner Unternehmens Dr. Kressner Baubetreuung. Die Wahl begründete Stadtrat Scheunemann so: "Wir wollen keinen Palast haben, um nicht Vorurteile gegen Bundesbedienste zu schüren, sondern die neuen Bewohner integrieren."Bevor der Bau der neuen Wohnungen beginnen kann, ist es allerdings unumgänglich, einen großen Betonklotz aus dem Weg zu räumen. Denn auf dem Grundstück steht ein 800 Quadratmeter großer Bunker, der - wie die alte Spandauer Schleuse - zuvor Stück für Stück durch kleinere Sprengungen abgetragen werden müßte. +++