Gerührt, geschüttelt, gewonnen: Die besten Bars Berlins wurden gewählt

Das Branchenmagazin Mixology hat gewählt und den Neuköllner Reuterkiez geadelt. Aber auch Prenzlauer Berg konnte punkten.

Die Bartenderin hinter dem Tresen in der Neuköllner Bar „Wax On“.
Die Bartenderin hinter dem Tresen in der Neuköllner Bar „Wax On“.dpa/Monika Skolimowska

Am Wochenende wurden vom Branchenmagazin Mixology traditionell die Bars des Jahres gewählt. Ein bisschen überraschend für Außenstehende und eine Bestätigung für Berliner kürte Mixology die Bar Velvet in Neukölln, die schon 2019 als beste Bar des Jahres gekürt wurde.

Der Preis, der seit rund 15 Jahren verliehen wird, würdigte mehrere Bars in der deutschen Hauptstadt, darunter auch das Wax On, ebenfalls in Neukölln, dass das Magazin schon im vergangenen Jahre als besprach und lobte und 2022 als Neue Bar des Jahres ausgezeichnet wurde. Also eine Art Newcomer, obwohl es das Wax On ja schon seit geraumer Zeit im Reuterkiez gibt. Das Restaurant Kink in Prenzlauer Berg gewann in der Kategorie „Restaurant-Bar des Jahres“.

Charles Schumann: Bar-Ikone des Jahres

Für uns Nachbarland  Österreich wurde das Wiener „Truth & Dare“ als „Bar des Jahres“ ausgezeichnet, für die Schweiz die „Bar am Wasser“, erwartungsgemäß im schicken Zürich.

„Hotelbar des Jahres“ wurde die „Widder Bar“ im gleichnamigen Luxushotel in der Zürcher Innenstadt. Sie habe auch die „Barkarte des Jahres“, hieß es bei der Preisverleihung am Sonntagabend in Berlin.

Sogenannter „Gastgeber des Jahres“ wurde Sven Riebel von der Frankfurter Bar „The Tiny Cup“ direkt am Mainufer. Das Lokal „Kink“ im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gewann in den Kategorien „Restaurant-Bar des Jahres“ und „Barteam des Jahres“.

Das „Schumann's“ in München von Gastronom und Barkeeper-Legende Charles Schumann (81) wurde als „Bar-Ikone des Jahres“ geehrt.

Die Wahl läuft folgendermaßen ab: Zunächst nominiert ein „Jury-Beirat“, dem mehrere hundert Fachleute angehören, in freier Vorschlagswahl die Kandidaten aller 14 Kategorien. In zweiter Instanz entscheidet eine sorgfältig aus renommierten Bartender und Barbetreibern und Fachjournalisten zusammengesetzte Jury in geheimer Abstimmung über die endgültigen Sieger. Die Nominierten werden im ersten Schritt in einer „Long List“ aus zehn Kandidaten präsentiert, bevor diese im zweiten Schritt in der „Short List“ auf Fünf gekürzt werden. Aus diesen wurden dann am Wochenende die Gewinner verkündet.