Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die Kämpfer für die Rechte von Kindern und Jugendlichen, Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi. Dies teilte das norwegische Nobel-Komitee in Oslo am Freitag mit. Damit werde ihr Eintreten gegen die Unterdrückung von jungen Menschen und für deren Recht auf Bildung gewürdigt. Kinder müssten die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen, und müssten vor Ausbeutung geschützt werden, erklärte das Nobel-Komitee.

Kailash Satyarthi fürchtet bei seinem Kampf gegen Kinderarbeit weder wunde Füße noch mächtige Gegner. Im Jahr 1998 organisierte der Inder einen 80000 Kilometer langen Sternmarsch durch Asien, Afrika, Amerika, Australien und Europa, um die Welt wachzurütteln. „Wir wollen bis zur Jahrtausendwende die Welt frei von Kinderarbeit machen“, sagte der heute 60-Jährige damals. Das gelang ihm bislang nicht, heute schuften nach Angaben der Internationalen Arbeiterorganisation noch 168 Millionen Kinder. Nun wurde er für seinen langen Atem aber mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

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