Die Fritz Werner Werkzeugmaschinen AG wurde 1896 in Berlin gegründet. Zwei Jahre danach nimmt die spätere Niles Werkzeugmaschinen GmbH unter dem Namen Deutsche Niles Werke AG ihren Betrieb auf.Aus dem Bestand der Treuhand wurde Niles aus Berlin-Weißensee zum 1. Januar 1993 an die Fritz Werner AG in Marienfelde verkauft.Mitte 1993 übernahm die Autania AG für Industriebeteiligungen, Frankfurt/Main, als Holdinggesellschaft die Mehrheit der Fritz Werner AG. Die Mehrheit an Autania hält die Rothenberger-Gruppe.Im Oktober 1994 gab die Autania AG bekannt, daß "die bisherigen Pläne zur Fusionierung" mit der Niles Werkzeugmaschinenfabrik nicht weiterverfolgt werden. Autania will sich von Niles trennen. Nach Autania-Angaben wird mit einer Beteiligungsgesellschaft verhandelt. Doch es kommt nicht zur Trennung. Um die Liquidität des Unternehmens zu sichern, muß Autania ein Gesellschafterdarlehen von fünf Millionen Mark einbringen. Am 29. August 1995 fanden bei der Fritz Werner AG und bei Niles Haupt- bzw. Gesellschafterversammlungen statt. Die Niles GmbH wird durch Übertragung ihres Vermögens auf die Fritz Werner Werkzeugmaschinen AG mit dieser Gesellschaft verschmolzen. Neuer Name des Unternehmens: Fritz Werner & Niles Werkzeugmaschinen AG, Berlin.Ende letzten Jahres erklärt der Vorstand der Muttergesellschaft Autania, daß das Betriebsergebnis von Fritz Werner & Niles das Jahresergebnis der Autania mit etwa 40 Millionen Mark belastet.Nach früheren Angaben erwartete das Berliner Werkzeugmaschinen-Unternehmen 1995 einen Umsatz von etwa 130 Millionen Mark. Das hätte eine Steigerung von zehn Prozent gegenüber 1994 bedeutet. +++