Erschöpft, aber triumphierend trat der Hausherr am Ende vor die Presse. Wladimir Putin war der Gastgeber eines Gipfeltreffens, das durch den Bürgerkrieg in Syrien tief gespalten war und auf dem man ergebnislos bis tief in die Nacht diskutiert hatte. Aber der Einladende sah sich in diesem Streit bestätigt. Sichtlich zufrieden zählte Russlands Präsident auf, wie viele seiner Gäste sich gegen die Militärintervention ausgesprochen hätten, die US-Präsident Obama plant – China, Indien, Brasilien und Südafrika, die gesamten Brics-Staaten also, dazu Indonesien, Italien und der Generalsekretär der Vereinten Nationen. Nicht zu vergessen der Papst, der zwar nicht beim Treffen war, aber einen Brief an Putin geschickt hatte.

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