Gegendarstellung

zu Artikel in Berliner Zeitung vom 8. 4. 2008 unter der Überschrift "Medizinerin verklagt die Charité - Ärztin fühlt sich zu schlecht bezahlt"Im Zusammenhang mit der Darstellung der klagenden Oberärztin "Ich bin seit 20 Jahren im Beruf, dreifache Fachärztin, habe eine Professur und werde wie eine Berufsanfängerin bezahlt", sagte sie gestern beim Prozessauftakt... schreiben Sie: "Seit Inkrafttreten des neuen Tarifvertrags Mitte vergangenen Jahres... erhalten viele Mediziner, auch wenn sie Fachärzte sind, nach Auskunft von Personalrat Christoph Berndt nur ein Anfängergehalt von 3 350 Euro brutto monatlich. "Das ist bis zu 1 500 Euro weniger als das, was die Ärzte vorher bekamen", sagte er."Dazu stellen wir fest: Entgegen der Darstellung, die Sie Herrn Berndt zuschreiben, erhält kein Facharzt 3.350,- Euro. Um Facharzt zu sein, muß ein Arzt mindestens fünf Jahre tätig gewesen sein. Das Mindestgehalt beträgt für einen solchen Arzt über 3.600,- Euro brutto. Der Tarifvertrag enthält eine Besitzstandsregelung, nach der jeder Arzt mindestens soviel verdient wie vor der Einführung des Tarifvertrages. Soweit aus Ihrer Darstellung der Eindruck entsteht, die klagende Ärztin erhalte nur 3.350,- Euro, ist das falsch.Berlin, den 14. 04. 2008RA Johannes Eisenberg für Prof. Dr. Detlev Ganten, Vorstandsvorsitzender der Charité Universitätsmedizin Berlin Gliedkörperschaft des öffentlichen RechtsProf. Ganten hat Recht, die Redaktion