Der Schatz kam vor einigen Wochen mit der Post in der irakischen Botschaft in Berlin an. Das Paket war mit Klebeband verschlossen und enthielt eine Tafel mit Keilschriftzeichen, zirka 25 mal 15 Zentimeter groß. Die Tafel stamme aus dem Assyrerpalast in Nimrud, hieß es auf dem beigelegten Zettel, also aus dem heutigen Irak. Der verstorbene Besitzer habe testamentarisch verfügt, dass die Tafel in ihr Herkunftsland zurückkehre. Es war ein Tag der Freude für Iraks Botschafter Hussain Fadhlalla Alkhateeb, der das wertvolle Stück gemeinsam mit Rollsiegeln und Statuen präsentieren konnte, die die Krefelder Staatsanwaltschaft 2010 sichergestellt hatte. Um Ermittlungen und Prozessen zu entgehen, hatten die deutsch-irakischen Hehler letzten Endes auf die Artefakte verzichtet.

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