Mitarbeiterin einer Intensivstation in Rom. Vielen Covid-19-Kranken kann geholfen werden. Doch ist man nach der Erkrankung immun?
Foto:dpa/AP/LaPresse/Cecilia Fabiano

Berlin - Ist man nach überstandener Infektion immun, und wenn ja, wie lange? Das ist eine zentrale Frage im Umgang mit dem Coronavirus. Der Fokus liegt dabei meistens auf den Antikörpern. Gerade zeigte eine Studie im Fachmagazin Nature Medicine, dass bei einigen Menschen, die nachweislich an Covid-19 erkrankt waren, nach acht Wochen keine Antikörper mehr nachweisbar waren – das war bei 40 Prozent der Menschen mit asymptomatischem Krankheitsverlauf und bei 13 Prozent derjenigen mit Symptomen der Fall. Sollte es wirklich keine anhaltende Immunität gegen Sars-CoV-2 geben, wäre eine Rückkehr zu dem Leben, das wir als normal ansehen, in absehbarer Zeit unmöglich. Doch tatsächlich spricht nicht viel dafür. Denn ohne Immunität gegen den Erreger würde kein Erkrankter gesunden. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen auch immer deutlicher, dass es eine durchaus übliche Immunreaktion gegen das neuartige Coronavirus gibt.

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