Berlin - Die meisten Leute nervt es, nicht mehr wie früher unter Menschen zu können. Keine Abwechslung zu haben, dafür aber Angst vor einer Ansteckung mit Corona oder vor Arbeitslosigkeit. Die Pandemie hat das Land fest im Griff. Doch da steht sie – die mutmaßliche Hilfe –, still und einladend: die Flasche Bier, der Wein, der Schnaps.

Die verschiedenen Sucht-Selbsthilfeorganisationen, die mit Tausenden Gruppen über das Land verteilt sind, beobachten derzeit, dass der Missbrauch von Alkohol nun noch stärker um sich greift als im ersten Lockdown 2020: Ein alltägliches Problem, das meist recht unbemerkt in der Wohnung passiert und schwer zu stoppen ist. Denn die Treffen bei den Anonymen Alkoholikern, den Guttempler, beim Blauen Kreuz oder dem Kreuzbund dürfen kaum noch stattfinden, Treffen, bei denen die Abhängigen sich sonst gegenseitig unterstützen.

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