Arbeiten im Skigebiet

schon vorbei, die Lifte fahren nicht mehr. Dann steigt er in seinen Pistenbully und macht sich daran, die Abfahrten für den nächsten Tag herzurichten – seit 20 Jahren schon.

Jeder Fahrer wird intern geschult und lernt durch Übung und Ratschläge der Kollegen, die viel Erfahrung haben. „Eine spezielle Ausbildung gibt es dafür nicht”, sagt Hochmuth. „Mitbringen sollte man allerdings technisches Verständnis, Gefühl für die Maschine – und einen Führerschein der Klasse B.”

am Dachstein arbeitet.

Für Snowboarder und Skifahrer, denen die Pisten zu öde sind, bauen Shaper wie Gabriel Hindernisse in den Schnee: Schanzen, Geländer und Boxen, über die man rutschen kann.

im oberbayerischen Lenggries. Besonders wichtig aber sei, dass Skilehrer gut mit Menschen umgehen können.

Wer auf unglückliche Art und Weise mit dem Schnee Bekanntschaft macht, lernt womöglich sogar die Sanitäter im Skigebiet kennen. Die ausgebildeten Rettungssanitäter bekommen Zusatzausbildungen, die auf die Skigebiete abgestimmt sind, in denen sie arbeiten. Neben der Versorgung von Unfallfahrern müssen sie bei einem Unglück die Pisten sichern und Kontrollfahrten machen, sagt Dietmar Pichler, stellvertretender Pistenchef im Skigebiet in Sölden. Genauso wie die Skilehrer arbeiten auch die Sanitäter normalerweise während der Betriebszeiten der Lifte.

Eher hinter den Kulissen ist Eva-Maria Schulze im Einsatz. Die 28-Jährige ist Seilbahnfachfrau am Stubaier Gletscher in Österreich. „Zum Seilbahntechniker kann man sich in einer dreieinhalbjährigen Lehrzeit ausbilden lassen”, sagt sie. Oder man macht es wie die gelernte Konditorin – und wird auf dem zweiten Bildungsweg in 18 Monaten Technikerin. Während junge Leute in Österreich in dem Beruf der Seilbahnfachleute ausgebildet werden, ist in Deutschland nach einem Pilotprojekt noch nicht darüber entschieden, ob die Ausbildung weiterhin angeboten wird.

im Gasteinertal.

Jeden Tag etwas Neues – und viel Stress während der Saison: Das ist sicher bei den meisten Jobs in Skigebieten. Aber der Spaß kommt offensichtlich nicht zu kurz - denn viele Hütten, Gasthöfe und Skischulen haben eine Stammbelegschaft, die man jedes Jahr wieder auf und an der Piste sieht.