Berlin - Die Skepsis bezüglich der neuen Corona-Impfstoffe war schneller als deren Zulassung. Die neuen Vakzine könnten Genveränderungen verursachen, so machte es bei Impfskeptikern und -gegnern die Runde.  Diese Befürchtungen waren schnell zu zerstreuen. Denn schließlich bestehen die Präparate von Biontech/Pfizer und Moderna aus mRNA, die im Zellplasma in ein Protein übersetzt wird – so wie gleichzeitig Tausende andere mRNAs. In den Zellkern, wo unsere genomische Erbsubstanz lagert, gelangt die mRNA nicht.

Die mRNA – auch messenger-RNA – ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure, die die genetische Information für den Aufbau des Proteins trägt. Sie ist wie der papierne Ausdruck eines Bauplans, der auf einer Baustelle kursiert, während im Computer des Architekten das Original als Datei (DNA) liegt. Eine Interaktion zwischen der Impf-mRNA und den menschlichen Chromosomen im Zellkern findet nach allem, was wir wissen, nicht statt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.