Berlin - Bisher war Impfstoff in der Pandemie heiß begehrt. Doch beim Vakzin von Astrazeneca scheint das anders zu sein. In den Impfzentren lagern Tausende Dosen des britisch-schwedischen Herstellers unberührt. Während ein Großteil der Bevölkerung sehnsüchtig auf den rettenden Piks wartet, lassen Impfberechtigte ihre Termine platzen. Es herrscht zunehmend Verunsicherung, teils Misstrauen über Nebenwirkungen und Wirksamkeit des Vakzins.

Angeheizt wurde die Debatte durch Weltärztebund-Vorstandschef Frank Ulrich Montgomery, der sich dagegen aussprach, medizinisches Personal und Pflegekräfte mit dem Astrazeneca-Mittel AZD1222 zu impfen. Er zog damit Kritik auf sich, etwa vom SPD-Politiker Karl Lauterbach, der ankündigte, sich selbst mit Astrazeneca impfen zu lassen. Seitdem überschlugen sich die Meldungen.

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