Mund und Nase sind geschützt. Doch was ist mit den Augen?
Foto: imago images/Emmanuele Contini

BerlinDas Coronavirus ist hoch infektiös. Man kann sich anstecken, wenn man Tröpfchen und Aerosole einatmet – also kleinste Schwebeteilchen in der Luft, vor allem in schlecht belüfteten Räumen. So sieht der gegenwärtige Stand der Erkenntnisse aus. Aber wie ist es mit anderen Übertragungswegen? Können sich Menschen auch über die Bindehaut oder Tränenflüssigkeit der Augen mit Sars-CoV-2 infizieren? Über diese Fragen haben Augenärzte jetzt auf der digitalen Plattform des Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) vom 9. bis 11. Oktober diskutiert.

„Derartige Übertragungswege würden erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben und weitere Schutzmaßnahmen notwendig machen“, sagte Clemens Lange, Oberarzt an der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg. Es gebe vereinzelt Studien, die auf eine solche Übertragungskette hinweisen, heißt es in einer Mitteilung der DOG.

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