Denpasar - Die Bilder sorgten Anfang des Jahres für Entsetzen. An den Stränden der indonesischen Trauminsel Bali türmten sich Tonnen von Plastikmüll: eine Flut aus Flaschen und Bechern, Verpackungen und kaum noch identifizierbarem Unrat – trotz des pandemiebedingt fehlenden Tourismus. Die Müll-Misere ist zu einem jährlich wiederkehrenden Phänomen geworden, ausgelöst durch vom Monsun beeinflusste Meeresströmungen, zunehmende Verschmutzung der Ozeane, Massenkonsum und eine schlecht funktionierende Müllentsorgung.

Nicht nur Balis Strände sind verschmutzt, auch in Wäldern, an Flussufern, rund um Tempelanlagen und am Straßenrand finden sich vielerorts Abfälle. Aber es gibt Bestrebungen, die „Insel der Götter“ vom Müll zu befreien. Wayan Aksara ist ein balinesischer „Trash Hero“, ein waschechter „Müllheld“ – und ein Vorbild für viele Mitbürger.

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